Besuch des Christinenstifts in Gifhorn
21. April 2010 0 Kommentareifhorn. „Die SPD-Kreistagsfraktion macht Ernst mit ihrer Ankündigung, die Pflegeeinrichtungen im Landkreis Gifhorn zu besuchen, um sich direkt vor Ort ein Bild über den Wohnkomfort sowie über die fachliche Betreuung und Angebote in den Einrichtungen machen zu können“, so der SPD-Kreistagsabgeordnete und Pressesprecher der SPD-Kreistagsfraktion Joachim Dürheide. Dies sei auch im Hinblick auf die bevorstehende Einrichtung von Pflegestützpunkten in der Kreisstadt Gifhorn selbst und in den Gebietsei
Die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Ines Kielhorn, führte dazu aus, dass es an der Zeit wäre, „dass wir uns noch intensiver als bisher mit dem Älterwerden auseinandersetzen und nicht die Augen davor verschließen. Die Pflege der immer älter werdenden Menschen müssen wir verstärkt in den Focus unserer Gesellschaft rücken“, sagte sie beim Besuch des Christinenstifts in Gifhorn. Die SPD-Kreistagsfraktion zu Besuch im Christinenstift. Heimleiterin Beate Junige (rechts) und der Leiter des Geschäftsbereichs Altenpflege, Rüdiger Krafft (2. von rechts), begrüßen die SPD-Kreistagsfraktion. (5. von rechts) Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Ines Kielhorn.Das Senioren- und Pflegeheim sei eine Einrichtung der Diakonischen Altenhilfe Kästorf, informierten der Leiter des Geschäftsbereichs Altenpflege, Rüdiger Krafft und Heimleiterin Beate Junige die SPD-Kreistagsfraktionsmitglieder.
Die SPD-Kreistagsfraktion zu Besuch im
Christinenstift. Heimleiterin Beate Junige (rechts) und der
Leiter des Geschäftsbereichs Altenpflege, Rüdiger Krafft (2.
von rechts), begrüßen die SPD-Kreistagsfraktion. (5. von
rechts) Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Ines
Kielhorn.
Während eines informellen Austausches zwischen Heimleitung und SPD-Kreistagsfraktion im Vorfeld des Rundgangs durch das Christinenstift, „haben wir eine ausführliche Auskunft über die Struktur des Hauses erhalten“, so die Fraktionsmitglieder. Vom Leitbild des Christinenstifts: Selbstbestimmung steht im Vordergrund, hätten sie sich überzeugen können. Die SPD-Kreistagsfraktion zu Besuch im Christinenstift. Heimleiterin Beate Junige (links) und der Leiter des Geschäftsbereichs Altenpflege, Rüdiger Krafft (hinten, 3. von rechts), begrüßen die SPD-Kreistagsfraktion. (vorn, 3. von rechts) Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Ines Kielhorn.So gebe es keine zeitlichen, sondern individuelle Aufstehzeiten für die derzeit 163 Heimbewohner. „Und auch unser hauswirtschaftlicher Bereich hebt sich von anderen Einrichtungen ab“, verwies die Heimleiterin auf das Angebot eines täglichen 3-Gänge-Menüs. Um die Ausbildung von Altenpflegern werde sich gekümmert. „Wir bilden bei uns übergreifend 20 Altenpfleger aus.“
Ein Schwerpunkt liege auf dem Heimaufnahmeverfahren. „Wir nehmen den Angehörigen und zukünftigen Bewohnern durch eine ausführliche Beratung den Druck, wenn eine Pflege für eine Person ansteht. Wobei auf die Biographie der zukünftigen Heimbewohner eingegangen wird.“
br>Diese würden überwiegend aus dem Landkreis Gifhorn kommen. Die Einrichtung von Pflegestützpunkten im Landkreis werde grundsätzlich für sinnvoll erachtet, so Krafft, „nehmen sie doch die häufig bestehenden Schwellenängste.“
Abgerundet wurde der Rundgang mittels einer Präsentation über das so genannte „Baustellenfernsehen“ im Eingangsbereich des Hauses. „Eine gute Idee,“fanden die Sozialdemokraten, „sehen die Bewohner und Besucher doch sehr anschaulich wie die im Mai beginnende Baumaßnahme zur Erweiterung des Christinenstifts später einmal aussehen wird. Positiv dabei ist, dass ausschließlich Einzelzimmer vorgesehen worden sind.“
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