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Schulzentrum Sassenburg bald IGS II?

Die SPD-Kreistagsfraktion lässt sich über den aktuellen Planungsstand der IGS informieren. Vorne rechts im Bild die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Ines Kielhorn.
06. Juni 2010 0 Kommentare

Gifhorn. Nach dem Besuch des Schulzentrums Sassenburg - hier geht nach den Schulferien die erste Integrierte Gesamtschule (IGS) des Landkreises Gifhorn an den Start - sieht sich die SPD-Kreistagsfraktion in ihren vorangegangenen intensiven Bemühungen, eine IGS zu fordern und einzurichten, ausdrücklich bestärkt. Das Schulzentrum Sassenburg wird nach den Sommerferien zur Integrierten Gesamtschule.

Die SPD-Kreistagsfraktion im Gespräch mit Schulleiter Maskus, Leiter der Planungsgruppe IGS.

„Das Gespräch mit Schulleiter Rolf Maskus gibt uns die endgültige Gewissheit, dass diese Schulform von den Eltern gewünscht wird. Die von der CDU/FDP geführte Landesregierung ist zum Umdenken gezwungen. Niedersachsen braucht mehr Integrierte Gesamtschulen. Das dreigliedrige Schulsystem ist ein Auslaufmodell“, so die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Ines Kielhorn.
 



330 Eltern haben ihre Kinder angemeldet. „Ein Riesenerfolg“, wie Schulleiter Maskus, der auch Leiter der IGS-Planungsgruppe ist, erfreut feststellt. Wobei er gegenüber den Mitgliedern der SPD-Kreistagsfraktion bedauert, dass nur 150 Schüler einen Platz an der IGS bekommen können.

„Nach dem Gespräch war für uns klar“, so die Vorsitzende, „dass wir bei diesem großen Interesse und diesem großartigen Erfolg im Landkreis Gifhorn eine zweite IGS dringend brauchen.“

Die SPD-Kreistagsfraktion im Gespräch mit Schulleiter Maskus, Leiter der Planungsgruppe IGS.

Die SPD-Kreistagsfraktion werde schon zur nächsten Kreistagssitzung Ende Juni einen Beschluss zur Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Prüfung der Einrichtung einer zweiten IGS im Landkreis Gifhorn einreichen, sagte sie in der Sassenburg.

Eltern aus dem Landkreis Gifhorn haben in großer Zahl die Möglichkeit genutzt, ihr Kind an der IGS Sassenburg anzumelden. Die Zahl der Kinder, die nach eigenem und nach Wunsch der Eltern diese Schulform wünschen, ist mehr als doppelt so hoch wie die Zahl der zur Verfügung stehenden Schulplätze, führte sie zur Begründung aus.

Die Gesamtschule fördert individuell, lässt Kinder und Jugendliche gemeinsam lernen, findet als Ganztagsschule statt, sortiert nicht aus, lässt kein Kind zurück, schiebt kein Kind ab, hat die Vermittlung sozialer Kompetenz als Schwerpunkt..., heißt es in der weiteren Begründung.

„Die Eltern haben im Schulzentrum Sassenburg ein klares Signal gegeben. Der Landkreis Gifhorn braucht umgehend eine zweite Integrierte Gesamtschule“, so Joachim Dürheide, Pressesprecher der SPD-Kreistagsfraktion.
 



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